5.05.14

Wer braucht sowas?

Manchmal frage ich mich schon, wer so einen Scheiß eigentlich kaufen soll. Ich meine, es gibt noch genug Dinge zu verbessern am Fahrrad:

Wartungsarmut

Wann kommt endlich der Antrieb, der nicht mehr geschmiert werden muß? Dieser komische Riementrieb ist es jedenfalls nicht, der zerbröselt bei Temperaturen unter Null Grad. Was ist mit Reifen, die keine Platten kriegen und leicht rollen?

Einfache Bedienung

Warum quälen uns die Hersteller mit zwei Schalthebeln? Warum fliegen immer noch Reihenweise Menschen über den Lenker, wenn sie zu stark an der Vorderbremse ziehen?

Kurzum: es gibt genug zu tun. Hört auf, so einen Mist zu erfinden, sondern kümmert euch um die wichtigen Dinge.

31.03.14

Pagus Neletizi - Die Hölle des Ostens #4

Noch Plätze frei zur legendären Ausfahrt für Hartgesottene am 12.4.2013.

Golfplatz am Hufeisensee

Die Hallesche Störung berichtet über Bebauungspläne für den Hufeisensee. Man will dort einen Golfplatz bauen. Ja klar, da wo es schön ruhig ist. Mit schönem Parkplatz ganz sicher, damit die Schnösel schön einfach in die Natur fahren können. Dummerweise ist es dann nicht mehr ruhig. Das merken sie leider erst, wenn sie schon gebaut haben.

27.03.14

Kein Radweg mehr in der Bernburger Straße

Bernburger Straße

Der vor einigen Jahren in der Bernburger Straße stadteinwärts auf den Fußweg gemalte Radweg ist nun endlich verschwunden.

20.03.14

Mantra-Unterbrechung

Radel ich gestern Abend gemütlich zum Yoga und stimme mich mit meinem Lieblingsmantra ein, da passiert es: unverhofft und unerwünscht werde ich AUF der Bernburger Straße stadteinwärts - direkt vor der Ampel - von einem älteren Herren aus einem Kleinstwagen heraus angemacht: „Meine Schöne, ich hörte, in dieser Stadt gibt es Radwege" säuselt er halbaut aus dem Fenster. Ich muss mein Mantra unterbrechen und erkläre ihm, dass das „kein ver????ter sch??ß Radweg" ist und dass er sich doch bitte verp???en möge. Seine Frau schaut pikiert.

Okay, wieder mal nicht bei mir geblieben, wieder mal einen Unbelehrbaren versucht zu belehren. Ärgerlich. Aber noch viel ärgerlicher ist, dass er (Autofahrer, Mann) sich herausnimmt, mich (Radfahrerin, Frau) auf diese macho-widerliche Art und Weise anzumachen. Warum denn bitte? Weil er durch den Kauf seines popeligen Vehikels gleich Halles Straßen mitgepachtet hat? Für sich und seine Freunde?

By the way: der „Radweg" in der Bernburger Straße stadteinwärts ist gar kein Radweg. Es gibt kein Radwegschild und die Radwegmarkierungen, die man auf dem Fußweg aufgebracht hatte, sind schon längst weggelatscht. Nicht dass sie dazu geführt hätten, dass die Fußgänger den Radwegstreifen nicht mitbenutzt hätten. (Was ich vollkommen legitim finde, da es sich einfach mal um einen Fußweg handelt. Punkt.) Am Ende des Pseudo-Radweges wird der Radfahrer einfach wieder auf die Straße geschickt, wo er sich dann gern von schnell heranbrausenden uneinsichtigen Autofahrern wegdrängeln, anhupen oder beschimpfen lassen darf. Auch ein Kopfschütteln oder Vogelzeigen wird hier oft bebachtet. Was will denn auch der Kamikaze-Radler auf der Straße - ist doch lebensgefährlich (auch das wurde mir schonmal erklärt).

Ende vom Lied: Ich fahre weiter gern auf der Bernburger Straße und es interessiert mich einen verdammten Sch??ß, was die Herren Autofahrer dazu meinen.

17.03.14

Fehlender Poller am Sandanger

Sandanger Jeep

Am Sandanger, gegenüber des Sophienhafens, fehlt seit einem halben Jahr ein Poller. Wenn Wege nicht durch Poller abgesperrt sind, fahren die Leute da mit ihren Autos auch rein, selbst wenn der Weg für Kraftfahrzeugverkehr gesperrt und für Anlieger freigegeben ist.

So auch dieser Typ hier, der jemanden zum Weinbergcampus bringen wollte und sich verfahren hat, weil dieser jemand nur den Fußweg kannte. Ein Wort gab das nächste, er forderte mich auf das Foto wieder zu löschen. Wahrscheinlich habe ich nur deshalb keine Prügel bezogen, weil ich mit meinen beiden Kindern unterwegs war ...

Kann sich mal jemand darum kümmern, daß der Poller da wieder hinkommt?

Oli und Lena sind unterwegs

Von Halle aus einmal um den Pazifik. Oli und Lena und ihre zwei Kinder aus Brachstedt wollen in den kommenden Jahren den Pazifik einmal umrunden.

10.03.14

Langholztransport

Langholztransport

Am Wochenende haben wir von einem Kumpel ein paar Latten für Blumenkästen abgeholt.

6.03.14

Autonome Autos

In der eben zitierten Technikzeitschrift Technology Review (09/2013) kommt es noch dicker.

Denis Dilba schreibt unter der Überschrift "Fußgänger - bitte outen!": "Um Kamera oder Radar zu verwirren, genügt es, wenn parkende Autos die meist ungeschützten Verkehrsteilnehmer teilweise verdecken [...]. Statt zu warten, bis Kamera und Radar fehlerlos arbeiten, will das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt Ko-TAG Kooperative Sensorik den Spieß umdrehen: Statt sich allein auf die Autotechnik verlassen zu müssen, sollen sich Fußgänger und Radfahrer zusätzlich selbst zu erkennen geben können. Dazu müßten Passanten und Radler allerdings stets spezielle Funk-Sendeeinheiten tragen."

Geht's noch? Wir haben den gesamten öffentlichen Raum hergegeben, damit überall Autos fahren und parken können, wir warten an roten Ampeln, auch wenn sonst niemand auf der Kreuzung ist, wir warten geduldig an jeder Straße, die wir überqueren wollen, weil wir ja nicht überfahren werden wollen. Und jetzt sollen wir auch noch Sender tragen, damit die Tech-Freaks in ihren Autos während der Fahrt mit ihrem Tablet spielen können?

Autonome Autos

Ich habe gerade die Technikzeitschrift Technology Review, Ausgabe 09/2013 in die Finger gekriegt.

Darin zitiert Gregor Honsel in seinem fokus-Artikel unter der Überschrift "Fahren mit Autopilot" den Vorstandsvorsitzenden der Audi AG, Rupert Stadler: "E-Mails schreiben, Termine vereinbaren, Telefonkonferenzen führen - das wäre alles kein Problem. Das Auto kann nach Belieben als Arbeits- oder Lebensraum genutzt werden. So geben wir unseren Kunden ein Stück Lebensqualität zurück." Achso? Wenn man jemandem Lebensqualität zurückgibt, muß man sie ihm ja vorher erstmal genommen haben. Diese Aussage steht dann ja wohl in krassem Widerspruch zur gängigen Autowerbung.

Aber wartet, Herr Honsel schreibt noch weiter, indem er Bryant Walker Smith vom Center for Automotive Research in Stanford zitiert: "Ich könnte zum Beispiel einen Heimtrainer in mein Auto bauen und auf dem Weg zur Arbeit trainieren." Original-Interview Vielleicht sollte Herr Smith lieber Fahrrad fahren als so einen Quatsch zu erzählen.

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